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EUROPA - PROJEKT

STADT RAUM KUNST 2012 / 15
CITY SPACE ART

 

 


Zu der Ausstellung STADT-RAUM-KUNST und dem vorausgegangenen Pleinair trafen sich 14 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Lettland, Polen, Portugal, Tschechien und der Schweiz in der großen Kreisstadt Görlitz, um gemeinsam ihre Eindrücke für ihre künstlerische Arbeit zu sammeln, dabei die Frankenthaler Künstlerin Christa-Louise Riedel. Dies führte zur „Touring Exhibition in Europe“. Diese Ausstellung wurde im vollständig renovierten Gebäude des Görlitzer „Kaisertrutz“ eröffnet. Es war ein würdiger Ausgangspunkt für weitere Stationen in Europa.
Nach dem Fürstenschloss Zagan/Pl, Wissenschaftliche Bibliothek Liberice/Cz, Industriemuseum  Hattingen/D, Convento de CristoTomar/P, Forum Cultural Valongo-Porto/P, Mark-Rothko-Kunstzentrum in Lettland, Kunstverein Neckar-Odenwald-Kreis, Kunsthaus Frankenthal, Städtisches Museum So
pot/PL, Davos/CH, Europaparlament Brüssel, gezeigt. 

 

   


 

                                   VIAE  Sechsteilige Installation  Keramikmasse  110 x 80 cm
                                                           Christa-Louise Riedel

                                                             Foto: Jan Christen

 

Kunsthistorischer Text zu den Arbeiten von Christa-Louise Riedel
 
Christa-Luise Riedel   übersetzt das Thema „Stadt!Raum!Kunst! in ihrer fünfteiligen Serie „Vitrum“ mit der Darstellung essentieller Elemente der Stadt. Ihre konkreten Beobachtungen stellt sie in szenischen Konstruktionen dar, von denen drei unübersehbar miteinander verbunden sind. Stark reduziert in Form und Farbe, dennoch unverkennbar werden Dach und Türme der Kirche St. Peter und Paul, Fassadenelemente des Waidhauses und die Altstadtbrücke künstlerisch beschrieben. Die Anordnung greometrische Metapher reeller Provenienz erschafft einen dreidimensionalen Raum. Darüber hinaus wirkt der symbolhaft angedeutete Jakobsweg mit seinen scheinbar in der Ferne liegenden, farbigen Anfangs- und Endpunkten wie Zeit greifend. Symbolhaft reduziert wirkt auch die Installation "VIAE", in der die Künstlerin mit sowohl porösen, als auch  glattgeschliffenen Materialblöcken auf die historischen Handelsverbindungen der Stadt Görlitz verweist.

Ramona Faltin
Kunsthistorikerin , Görlitz

 

Christa-Luise Riedel interprets the subject STADT-RAUMKUNST in her five-part series "Vitrum" by representing the city's essential elements. She portrays her concrete observations in constructions comprised of scenes, three of which are conspicuously interconnected. Artistic descriptions of the roof and the steeples of the Sts. Peter and Paul Church, the facade elements of the Waidhaus and the old town bridge are highly reduced in form and colour, but nevertheless distinctly recognisable. The arrangement of geometric metaphors representing real origins creates a three-dimensional space. Beyond this, the Jakobsweg is only symbolically suggested by its coiourful starting and ending points apparently disappearing into the distance and seems to have time standing still. The installation, "VIAE" is also symbolically reduced as the artist uses porous blocks of material as well as some that have been sanded and polished smooth in her effort to point out the historic trade links of the city of Görlitz.

Ramona Faltin
Kunsthistorikerin , Görlitz

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